RSS:Artikel

Du bist hier: Startseite » Elektriker » Verschiedene Alarmsensoren in der Gebäudesicherung

Das Thema Alarmanlagen ist für viele Hausbesitzer von großer Bedeutung. Die Vielzahl verschiedener Alarmsensoren und – anlagen stellen jeden Interessenten vor die Qual der Wahl. Doch welche Typen von Alarmsensoren gibt es und welche Vor- und Nachteile haben diese? Wann empfiehlt sich welcher Sensortyp? Die Antworten finden Sie auf Bawi.de.

Ein Sicherheitssystem mit verschiedenen Alarmsensoren registriert einen Einbruchsversuch

Moderne Sicherheitssysteme verwenden verschiedene Alarmsensoren um unbefugtes Betreten zu registrieren. Der Erschütterungssensor meldet beispielsweise Gewalteinwirkung gegen Türen und Fenster unmittelbar. - © ABUS Security Tech Germany by Flickr.com

Um seinen Besitz gegen Diebstahl und Vandalismus zu schützen gibt es eine Vielzahl verschiedener Sicherheitssysteme. Das Ziel ist zum einen die Abschreckung, wie es eine automatische Beleuchtung oder sichtbare Kameras bzw. Kameraattrappen gewährleisten sollen, und zum anderen eine Vielzahl verschiedener Alarmsensoren, die unbefugtes Betreten melden sollen. Die Frage ist natürlich, welche Sensoren sich für welche Einsatzmöglichkeiten am besten eignen. Sehr stark verbreitet sind vor allem die Bewegungs- und die Erschütterungsmelder, wie sie in der Gebäudesicherung vielfach Verwendung finden. Dabei haben beiden Sensortypen ihre spezifischen Vor- und Nachteile.

Alarmsensoren bei Infraschall Alarmanlagen

Hierbei handelt es sich um Alarmanlagen mit speziellen Sensoren, die den beim Einschlagen einer Wand, Tür oder Glasscheibe erzeugten Infraschall registrieren und gegebenenfalls Alarm auslösen. Diese arbeiten vor allem mit Erschütterungsmeldern. Am häufigsten sind hier die aktiven Alarmsensoren anzutreffen, die aus einem Sender und einem Empfänger bestehen, zwischen denen beständig eine Frequenzübertragung stattfindet. Dabei dient die Glasscheibe als Überträger. Wird diese erschüttert, verändert sich das Signal und die Sensoren schlagen Alarm. An Wänden wird hingegen eher ein Körperschallsensor eingesetzt, der die Vibrationen von Krafteinwirkungen auf die Wand registriert und auswertet. Man spricht hierbei auch von einer Außenhautsicherung des Hauses. Der Nachteil ist, dass die Sensoren nur ein gewaltsames Eindringen registrieren. Wird das Schloss beispielsweise mit einem Dietrich geöffnete, schlägt das System nicht Alarm.

Bewegungsmelder als Alarmsensoren

Eine andere Möglichkeit zur Sicherung stellt die Verwendung von bewegungsgesteuerten Alarmsensoren dar. Diese registrieren mithilfe von Infrarot-Feldern eine Veränderung der Temperatur und können so bewegliche Objekte erkennen. Hier besteht jedoch gerade im Außenbereich ein größeres Problem mit Fehlalarmen aufgrund herumschleichender Tiere. Daher sollte besser auf eine Beleuchtungsautomatik zurückgegriffen werden. Im Innenbereich kann das System zwar jedes unbefugte Betreten, egal ob gewaltsam oder nicht registrieren, jedoch reagieren die Bewegungsmelder erst, wenn der Einbrecher bereits im Haus ist. Im Idealfall würde eine Alarmanlage über beide Sensoren verfügen, um einen wirksamen Schutz zu gewähren.

Kommentar abgeben

© 2011 Bawi.de · RSS:ArtikelKommentare