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Arbeitsschutzgesetz

Arbeitsschutzgesetz: Sicherheit auf Baustelle - © Peter Kirchhoff by pixelio.de

Gerade wenn während der Arbeit die körperlichen Anforderungen an Menschen extrem sind, kommt dem Arbeitsschutzgesetz besondere Bedeutung zu. Eine Branche, in der Risiko zum Arbeitsalltag gehört, ist der Gerüstbau. Ähnlich wie bei anderen Berufen, deren Arbeitsplätze sich in der Höhe befinden, – Fassadenreiniger in der Gebäudereinigung oder Dachdecker sind dafür Beispiele – ist es notwendig, das Personal entsprechend zu qualifizieren. Daneben gibt es staatliche Reglungen, wie das Arbeitsschutzgesetz, die dem Schutz der Handwerker dienen. Nur wenn beide Komponenten erfüllt sind, kann man unnötige Risiken vermeiden.

Arbeitsschutzgesetz: Ziel und Rechtsgrundlage

Ausgehend von einer Richtlinie der Europäischen Union ist das Arbeitsschutzgesetz die innerdeutsche Umsetzung des Rechtsaktes. Unter dem etwas sperrigen Namen „Gesetz über die Durchführung von Maßnahmen des Arbeitsschutzes zur Verbesserung der Sicherheit und des Gesundheitszustandes der Beschäftigten bei der Arbeit“ sind alle Mittel, Methoden und Maßnahmen festgelegt, die den Beschäftigten an seiner Arbeitsstätte schützen sollen. Ziel ist es, Arbeitsunfälle zu vermeiden. Eine solche Schutzmaßnahme ist die Absturzsicherung, die besonders im Winter noch größere Bedeutung hat, da durch Schnee und Regen eine erhöhte Rutschgefahr besteht.

Können Gefahren nicht vermieden werden, muss der Arbeitgeber nach dem Arbeitsschutzgesetz das Risiko für den Beschäftigten weitestgehend vermindern. Prävention ist dabei besser als Nachsorge. Sind die Arbeiter über Gefahren und Sicherheitsmaßnahmen ausreichend informiert, kann man die größten Risikofaktoren ausschalten.

Arbeitsschutzgesetz: Konzepte zur Gefährdungsbeurteilung

Innerhalb des Arbeitsschutzgesetzes ist das Konzept der Gefährdungsbeurteilung ein wichtiges Konzept. Die Arbeitsstätten und der Arbeitsablauf werden dabei genauer analysiert. Es erfolgt eine Unterscheidung zwischen Gefahr und potentieller Gefährdung. Gefährdungen gehen der Gefahr voraus. Die Möglichkeit des Schadens wird ohne Eintrittswahrscheinlichkeit und Ausmaß der Schädigungen betrachtet. Im Gegensatz zur Gefahr, bei der diese beiden Aspekte berücksichtigt werden.

Neben dem Arbeitsschutzgesetz ist die Einhaltung von technischen Baubestimmungen und Normen für die Sicherheit wichtig. Diese sind in der DIN-Norm 4420 festgelegt. Zusammen bilden diese Bestimmungen den rechtlichen Rahmen für die Sicherheit im Gerüstbau.

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