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Bauerngarten

Bauerngarten - Der praktische Nutzgarten mit Tradition. © Gabriele Planthaber - pixelio.de

Schon in der Antike haben die Menschen erkannt, dass nicht nur eine schön dekorierte Wohnung Einfluss auf unser Wohlbefinden hat. Auch die Gartengestaltung kann sich wesentlich auf unser Wohlbefinden auswirken und nimmt daher im Leben vieler Menschen einen hohen Stellenwert ein. Im Laufe der Zeit haben sich daher in den verschiedensten Regionen verschiedene Arten der Gartengestaltung entwickelt. Im Süden Europas findet man zum Beispiel mediterrane Gärten. Diese erfreuen sich jedoch mittlerweile auch in nordischen Regionen größter Popularität und können durch den Einsatz von mediterranen Gartenmöbeln auch in Deutschland realisiert werden. Im fernen Osten entwickelte sich hingegen der japanische Garten, der vor allem durch den Einsatz von Naturstein dominiert wird. Doch auch in Deutschland gibt es eine traditionelle Form der Gartengestaltung: den Bauerngarten.

Bauerngarten gestalten: So geht’s

Der Bauerngarten wirkt auf den ersten Blick oft wie ein buntes Durcheinander von verschiedenen Pflanzen. Doch auch beim Anlegen eines Bauerngartens gibt es einige Richtlinien, an die man sich halten sollte. Der Garten wird zum Beispiel in verschiedene Areale – kleine Beete – unterteilt, die durch kleine Buchsbaumhecken abgegrenzt werden. In den Beeten werden dann verschiedene Pflanzen angesät: Obst, Gemüse, Kräuter und Blumen. Dabei sollte beachtet werden, dass der Bauerngarten in erster Linie ein Nutzgarten ist. Man sollte daher nur Obst- und Gemüsesorten anpflanzen, die im Haushalt gerne auf den Tisch kommen.

Bauerngarten: Diese Pflanzen eignen sich am besten

Im Bauerngarten werden in erster Linie heimische Pflanzen angesät – wie zum Beispiel Paprika, Tomaten, Karotten, verschiedene Salate und natürlich auch verschiedene Kräuter, wie zum Beispiel Schnittlauch und Petersilie. Auch Beeren sind im Bauerngarten gerne gesehen. Zur optischen Aufwertung des Gartendesigns werden freie Flächen in den Beeten dann noch mit verschiedenen bunten Blumen ausgefüllt. Hier gilt die Devise: Erlaubt ist, was gefällt. Allerdings sollte man beachten, dass Obstbäume in einem anderen Areal des Gartens angepflanzt werden. Dadurch wird das harmonische Gesamtbild des Bauerngartens sichergestellt.

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