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Infrarot-Bewegungsmelder

Bewegungsmelder warten auf Bewegung © BIRD-Perspektive

Bewegungsmelder sind aus unserem Alltag seit einigen Jahren nicht mehr wegzudenken. Sie schalten wie von Geisterhand die Lichtanlagen in Haus oder Hof und sichern in der Kombination mit Alarmanalgen die Immobilie vor unerwünschten Besuchern. Stets ist diese Wahrnehmungstechnologie mit der Aktivierung eines anderen Gerätes verbunden, welches einen anderen Prozess in Gang setzt. Die Dauer dieser Aktivierung wird dann von einer weiteren Schalteinheit auf Zeitbasis, also mittels einer Zeitschaltuhr, geregelt. Hier sind aber auch andere Schaltoptionen möglich. Für die Sensoreinheit kommen bei Bewegungsmeldern verschiedene Technologien in Frage: Doppelradar, auf Basis elektromagnetischer Wellen – Ultraschall oder Infrarotlicht. Es können in einem Gerät auch unterschiedliche, sich ergänzende Techniken zur Anwendung kommen.

 

Bewegungsmelder: Haben die Augen immer offen

Am verbreitetsten sind Bewegungsmelder mit PIR-Sensoren (engl. passiv infrared). Diese Technologie funktioniert auf Basis von temporären Wärmeunterschieden. Hierbei werden zunächst in einem regelmäßigen Muster unsichtbare infrarote Strahlen ausgesandt. Wird dieser Strahlenfluss plötzlich durch das eintreten einer Person, eines Tieres oder auch eines Fahrzeugs verkürzt, so reagiert der Sensor auf den Temperaturunterschied zum Hintergrund und eine elektrische Schaltung wird aktiviert. Die Reichweite der Strahlen kann zwischen 9 und 16 Meter betragen und sollte von keinen spiegelnden Gegenständen beeinträchtigt werden. Oftmals lässt sich die Empfindlichkeit der Sensoren einstellen. Der maximale Erfassungswinkel ist für das Gerät vorgegeben, kann aber mit Blenden eingeschränkt werden.

Bewegungsmelder: Schalten wie sie es wünschen

Die Sensoreinheit von Infrarot Bewegungsmeldern ist mit einer Kuppel abgedeckt, die die Strahlen ausrichtet. Im Gartenbereich ist diese milchweiße Sammellinse nicht selten Angriffsziel von Vögeln, die unter Revier-Stress mit ihren Schnäbeln darauf einhacken. So lassen sich die Löcher in der halb-kugeligen Kunststoffabdeckung erklären. Eingesetzt werden Bewegungsmelder vor allem zur automatischen Schaltung von Licht. Aber auch bei Überwachungssystemen kommen sie erfolgreich zur Anwendung. So kann mit einer Sensoreinheit die Funktion einer Überwachungskamera gesteuert werden, die sich nur dann einschaltet, wenn der Melder das Signal dazu sendet. Daher sind Bewegungsmelder in Hamburg, Berlin oder Frankfurt besonders gefragt, da es gerade in Ballungszentren eine große Anzahl zu überwachender Bauwerke und Orte gibt,  die durch eine sensorgesteuerte Videoüberwachung kontrolliert werden. Wenn sie einen Bewegungsmelder anschließen möchten, sollten Sie die die Positionierung im Hinblick auf die Alltagsnutzung genau durchdenken, da eine Fehlfunktion nervenaufreibende Folgen haben kann. Der Elektriker kann Ihnen hier mit seiner Erfahrung behilflich sein.

 

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