Dachdecker-Ausbildung: Auch heute noch modern und gefragt

Dachdecker bei der Arbeit

Dachdecker Ausbildung: Alles andere als ein altmodischer Beruf. © Günter Havlena – pixelio.de

Viele Jugendliche können sich nach dem Realschulabschluss nicht so recht für eine Ausbildung entscheiden. Traditionelle Ausbildungsberufe, wie beispielsweise der des Dachdeckers werden schnell als unmodern und altmodisch abgestempelt. Doch die Dachdecker-Ausbildung ist auch heute noch eine sehr moderne und technisch versierte Ausbildung.

Dachdecker-Ausbildung: Technisch und handwerklich anspruchsvoll

Mit dem technischen Fortschritt hat sich auch der Beruf des Dachdeckers weiterentwickelt. Das verwendete technische Gerät wird immer komplexer und der Auszubildende muss in der Dachdecker-Ausbildung lernen, damit umzugehen. Für die Planung von Projekten werden vermehrt speziell auf den Beruf zugeschnittene Computerprogramme verwendet und die Kundengewinnung und -kommunikation läuft immer mehr über das Internet.

Doch während der Dachdecker-Ausbildung geht es auch hoch aufs Dach. Anders als viele andere Berufe arbeiten Dachdecker also sowohl im Büro als auch an der frischen Luft. Die Ausbildung zum Dachdecker ist eine dreijährige Ausbildung und wird mit der Gesellenprüfung abgeschlossen. Im letzten Ausbildungsjahr entscheidet sich der Lehrling für eine der Spezialisierungen des Berufs. Entweder er lässt sich in der Abschlussprüfung über Dach-, Wand- und Abdichtungstechnik prüfen oder er spezialisiert sich auf Reetdachtechnik. In beiden Bereichen muss er sich mit ähnlichen Themen beschäftigen. Dachdecker-Azubis lernen alles über Dachdeckung, Maßnahmen zur Dachdämmung und die Montage von Dachzubehör, wie zum Beispiel Schneefanggitter oder Blitzableiter.

Mit dem erfolgreichen Abschluss der Gesellenprüfung muss der Dachdecker jedoch nicht am Ende seiner Ausbildung sein. Er kann zusätzlich eine Meisterausbildung machen oder sich in einer Fachausbildung fortbilden. Auch ein Fachhochschul-Studium in den Bereichen Architektur und Bauwesen kann angeschlossen werden.

Dachdecker-Ausbildung eröffnet auch Wege in andere Berufe

Der Beruf des Dachdeckers ist also alles andere als unmodern und festgefahren: Dachdecker arbeiten mit modernster Technik und haben auch nach der Grundausbildung zahlreiche Weiterbildungsmöglichkeiten. Dachdecker-Lehrlinge müssen später also nicht unbedingt auf dem Dach arbeiten. Auch in Planungs- und Verwaltungsberufe eröffnet die Dachdecker-Ausbildung den Weg.

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