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Heizkessel erzeugen thermische Energie

Heizkessel erzeugen thermische Energie - © Stephanie Hofschläger by pixelio.de

Der Heizkessel versorgt mit Hilfe von Brennstoffen die Heizanlagen in Wohnungen und Häusern. Durch den Brennvorgang entsteht thermische Energie, die der Wärmeerzeugung in den Heizungen dient. Der Heizkessel ist das Kernstück jeder Heizanlage. Zur heutigen Zeit achten Verbraucher vor allem auf zwei Faktoren, die bei der Wahl eines Kessels berücksichtigt werden sollten. Zum einen ist das der Umweltschutz und zum anderen die Erhaltungskosten. Generell gibt es vier verschiedene Typen von Heizkesseln, die sich, in Bezug auf die Faktoren, erheblich unterscheiden. Ein Anlagenmechaniker ist bei der Installation oder Wartung der richtige Ansprechpartner.

Jeder Heizkessel besteht generell aus einer Brennanlage und nach außen führenden Rohren. Die Kapazität und Größe variiert jedoch und hängt von den Einsatzerfordernissen ab. In der Brennanlage wird der Brennstoff erhitzt. Die dabei entstandene Energie wird an das angeschlossene Rohrsystem weitergeleitet. Das Wasser in den nach außen führenden Rohren nimmt die thermische Energie auf, sodass das Heizsystem im Haushalt mit Wärme versorgt wird.

Die vier verschiedenen Heizkesseltypen sind der Öl-, Holz-, Pellet- und der Gasheizkessel. Sie benötigen unterschiedliche Brennstoffe, die den Kostenfaktor und die Umwelt beeinflussen.

Der Heizkessel – die Wahl zwischen vier Varianten

Der Ölheizkessel benötigt Öl als Brennstoff. Eine Variante, die in den letzten Jahren stark rückläufig geworden ist, da durch die hohen Ölpreise die Erhaltungskosten sehr hoch sind. Des Weiteren entsteht durch die Energiegewinnung eine hohe Umweltbelastung. Um den Brennstoff zu lagern, benötigt man einen großen Tank, der viel Platz in Anspruch nimmt. Alternatives Heizen ist also in der heutigen Zeit die Devise.

Der Holzheizkessel, oder auch als Biomasse-Heizkessel bezeichnet, versorgt das Heizsystem mit thermischer Wärme durch die Verbrennung von Holz in Scheit- oder Stückform. Es ist die älteste Heizvariante und war früher eine weitverbreitete Variante des Heizens. Durch die Kosten, die eine Ölheizkessel mit sich bringt, steigt die Bedeutung des Holzheizkessels wieder.

Beim Pelletheizkessel werden klein gepresste Holzpellets aus Holzspänen oder Sägemehl für die Energiegewinnung genutzt. Dieser Heizkessel ist im Grunde genommen die Weiterentwicklung des Holzheizkessels. Die Pellets haben durch ihre Verdichtung einen deutlich höheren Energiewert als Scheit- oder Stückholz und benötigen weniger Lagerraum. Auch die Befeuerung läuft, im Gegensatz zur älteren Variante, automatisch ab.

Der in Deutschland am häufigsten eingesetzte Kesseltyp ist der Gasheizkessel. Hierbei wird Erdgas als Brennstoff benötigt, um Wärme zu erzeugen und die Gasheizung zu versorgen. Bei alten Gasheizkesseln ist Vorsicht geboten, da sie bei der Umwandlung viel ungenutzte Wärme verlieren und dadurch hohe Heizkosten entstehen. Daher ist eine regelmäßige Wartung bei alten Kesseln empfehlenswert.

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