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Malermeister

Malermeister - © hmboo by Flickr.com

Heutzutage ist es nicht mehr nötig eine Meisterprüfung abzulegen, wenn man als Maler einen eigenen Betrieb führen möchte. Seit in Kraft treten der Handwerksordnung von 2004 reicht eine sechsjährige Berufserfahrung als Geselle, von der wenigstens vier Jahre in leitender Position zugebracht werden müssen. Viele Handwerker gehen aber auch ohne den Zwang einen Titel vorweisen zu müssen den Weg zum Meistertitel, da sie sich durch diese Qualifikation eine bessere Positionierung am Markt versprechen. Auch in vielen anderen Handwerksberufen ist ein Trend hin zum Ablegen einer Meisterprüfung zu erkennen. So kann die Handwerkskammer Köln vermelden, dass 2010 fünf Prozent mehr Gesellen ihre Meisterprüfung ablegten als noch im Jahr zuvor.

Der Malermeister – Weiterbildung und Qualifikation

Der Besuch einer Meisterschule ist zwar nicht verpflichtend, um eine Meisterprüfung im Maler- und Lackiererhandwerk abzulegen, jedoch ist es von großem Nutzen, da dort dem zukünftigen Malermeister die Grundlagen des Meisterberufs vermittelt werden. Dies sind beispielsweise Kenntnisse in Mathematik, Physik und Chemie, das Lesen von Bauzeichnungen und das darauf basierende Erstellen einer Massenaufstellung, das Erstellen von Kalkulationen, Angeboten und Rechnungen oder auch ein Basiswissen des BGB. Dieses Wissen ist später von großer Bedeutung, wenn man einen eigenständigen Betrieb führt.
Neben der Meisterprüfung bieten viele Handwerkskammern mittlerweile auch neu entwickelte, zeitgemäße Lehrgänge an. So kann man sich zum Wohnberater oder Gebäudeenergieberater qualifizieren lassen, um dann dem Kunden eine umfassende Beratung zukommen zu lassen. Eine bundesweite Anerkennung dieser Qualifikationen wird durch eine staatliche Prüfung garantiert.

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