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DIN 4426 - für mehr Sicherheit auf der Baustelle © yenigun.com

DIN 4426 - für mehr Sicherheit auf der Baustelle © yenigun.com

Standards entstehen auf Anregung von Interessengemeinschaften und sollen vornehmlich dem Wohl der Gemeinschaft dienen. Werden Normen geschaffen, so müssen sie auf dem Konsens von allen Beteiligten basieren. Normen sind keine rechtliche Grundlage, sondern viel mehr als privates Regelwerk mit Empfehlungscharakter zu verstehen.

Das Deutsche Institut für Normung e.V: (DIN) beschäftigt sich seit 1917 einzig mit der Erarbeitungen von materiellen und immateriellen Normen. Das Institut hat seinen Hauptsitz in Berlin und entwickelt Normen für Wirtschaft, Staat und Gesellschaft gleichermaßen. In manchen Fällen hat der Gesetzgeber DIN Normen für eigene Zwecke aufgegriffen und sie auf Grund des Gesundheitsschutzes in Verordnung oder Gesetze festgelegt. Somit ist das Institut an der Weiterentwicklung von technischen Bestimmungen, Unfallverhütungsvorschriften sowie Gefährdungsbeurteilungen maßgeblich beteiligt. Heute arbeiten Rund 80 Normenausschüsse daran, Vertrauen und Sicherheit in Technik weiter auszuarbeiten und Innovationen voranzutreiben.

DIN Normen und Modernisierung

Ein gemeinsames Regelwerk schafft Einigungen und Sicherheit, das auch nicht vor Modernisierungen und Innovationen geschützt bleibt. Normen verändern sich stetig und müssen daher auch ständig hinterfragt und immer wieder neu auf den Prüfstand gestellt werden. Die DIN Normen sorgen dafür, dass die allgemein anerkannten Regeln der Technik unter Berücksichtigung der neuesten Entwicklungen eingehalten werden. Im Zuge dessen dienen DIN Normen der Rationalisierung, Verständigung, Gebrauchstauglichkeit, Qualitätssicherung, Kompatibilität, Gesundheit, Sicherheit, dem Verbraucher- als auch dem Umweltschutz.

DIN ist privatwirtschaftlich organisiert und erarbeitet gemeinsam mit Vertretern verschiedener Fachbereiche konsensbasierte Regelungen. Als nationale Normorganisation wird DIN von der Bundesregierung unterstützt und ist von den europäischen und internationalen Organisationen für technische Standards anerkannt. 90 Prozent aller DIN Normen sind heute auf internationalem Niveau. DIN arbeitet eng mit internationalen Normgremien, wie ISO, CEN, IEC und CENELEC zusammen und fördert damit den freien Warenverkehr auf internationaler Ebene. Eine gemeinsame Angleichung von Normen schafft Vertrauen und Sicherheit und organisiert die Eingliederung internationaler Standards in das deutsche Normenwerk, wie auch nationale Normen in internationale Regelungen.

DIN Normen am Beispiel Gerüstbau

DIN steht gerade im Baugewerbe für mehr Sicherheit und Gesundheitsschutz. Beispielsweise haben Systemgerüste eine Reihe an Standards zu erfüllen, um Sicherheit auf Baustellen zu gewährleisten. In puncto Sicherheit spielt die Verbindungstechnik eine übergeordnete Rolle. Die Gerüste haben unterschiedliche Kupplungen, die nicht wahllos eingesetzt werden dürfen, um nicht Statik und Stabilität zu gefährden. Somit dienen DIN Normen nicht nur der Sicherheit, DIN steht für Sicherheit.

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