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Gefährdungsbeurteilung

Gefährdungsbeurteilung - Pflicht auf der Baustelle © digital cat - flickr.com

Ob Dachdecker-, Maler- oder Gerüstbaufirma, jedes Unternehmen ist laut Paragraf 4 des Arbeitsschutzgesetzes bei Anwendung der Baustellenverordnung und der Baustellenschutzverordnung zu einer umfangreichen Gefährdungsbeurteilung verpflichtet. Die Gefährdungsbeurteilung dient der Arbeitssicherheit und der wirtschaftlichen Optimierung der Arbeitsabläufe innerhalb eines Betriebes

Der Verantwortliche muss sowohl über die Sicherheitsbestimmungen als auch über spezifische Handlungsabfolgen, je nach Gewerk, Bescheid wissen. Der Verantwortliche kann beispielsweise der Bauherr selber sein oder ein extra bereitgestellter SiGe-Koordinator (Sicherheit- und Gesundheitsschutz). Neben der Erfassung der Betriebseinheiten, wie Lager, Labor oder Werkstatt, werden die Gefahren beurteilt und aufgeführt. Die Gefahrenquellen werden durch entsprechende Sicherheitsmaßnahmen schnellstmöglich von entsprechenden Verantwortlichen aus den Betriebseinheiten behoben. Hierbei werden Art und Zeitpunkt der Durchführung erfasst und wenn nötig weitere Vorkehrungen in Auftrag gegeben.

Gefährdungsbeurteilung – Unterstützung in der Erstellung

Da der Bereich Gefährdungsbeurteilung ein komplexes und zeitintensives Arbeitsfeld ist, lohnt es sich, kleine Hilfen zur Unterstützung hinzuzuziehen. Zum einen haben Sie die Möglichkeit bereits erstellte Gefährdungsbeurteilungs Muster online zu erhalten. Diese Vorlagen sind besonders wirksam, weil vorgefertigte Tabellen oder Übersichten der möglichen Gefahren eine individuelle Erstellung ersetzen. So kann der entsprechende Verantwortliche die Punkte als eine Art Checkliste abhaken und kann sich dadurch auf die genaue Beobachtung konzentrieren.

Eine weitere Möglichkeit sind praxisorientierte Programme. Diese beinhalten außer vorgefertigten Mustern, auch die Möglichkeit der einfachen und langfristigen Speicherung der Daten. Bereits erstellte Daten können einfach importiert werden und ersparen dadurch unnötigen Papierkram. Die zentrale Lösung einer Software basierten Gefährdungsbeurteilung bringt jedoch nicht nur eine zielgerichtete und strukturierte Erfassung mit sich. Sie bietet außerdem den Vorteil, alle Dokumentationen mit bestehenden rechtlichen Vorschriften, wie der Gefahrstoffverordnung, abzugleichen. Softwaremöglichkeiten wie die Gefährdungsbeurteilung von WEKA oder ASI-DB bieten hier ein breites Serviceangebot und sind eine zukunftsorientierte Anschaffung für jedes Unternehmen.

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