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Holz im Winter

Holz im Winter – Problemfälle sind vorprogrammiert © Andrea by pixelio.de

Im europäischen Raum gehört Holz ob im Innen- oder im Außenbau nach wie vor zu den bedeutsamsten Baustoffen. So wird das Material aufgrund seiner hohen Tragfähigkeit und Flexibilität geschätzt. Und auch andere Eigenschaften des Holzes wie beispielsweise seine wärme- und schalldämmende Wirkung machen es zu einem der beliebtesten Baumaterialien. Allerdings sind die Ansprüche, die in hiesigen Breiten an das Holz gestellt wird, durchaus nicht zu unterschätzen. Starke jahreszeitliche Unterschiede bei den Witterungsverhältnissen stellen an Holz, das in Außenbereichen verbaut wurde, jeweils ganz unterschiedliche Ansprüche. Während im Frühjahr und Sommer Holzschädlinge und Pilzbefall die hauptsächliche Bedrohung für Hölzer aller Art darstellen, ist im Herbst und im Winter die Durchfeuchtung des Baustoffes die größte Sorge, die Hauseigentümer und Bauherren, plagt. Das Holz Winter – Fest zu machen ist daher eine der wichtigsten Tätigkeiten im Außenbau.

Holz im Winter: Schutz durch den richtigen Anstrich

Die Imprägnierung des Holzes gehört neben der Schädlings- und Pilzbekämpfung (eigenhändig oder durch Malerprofis) zu den wichtigsten Maßnahmen des Holzschutzes. Gleichsam stellt die Konservierung des Holzes im Winter den alles entscheidenden Ausgangspunkt für alle weiteren Maßnahmen in wärmeren Jahreszeiten dar. Denn ist das Holz erst einmal langfristig durchfeuchtet und über den Winter hinweg rau oder gar morsch geworden, kann dessen Oberfläche später nicht mehr optimal behandelt und damit geschützt werden. Angegriffenes, morsches und feuchtes Holz bildet dann im kommenden Sommer eine optimale Lebensgrundlage für Schimmelpilze und Holzschädlinge, die feuchtwarmes Klima benötigen.

Zum umfassenden Schutz des Holz im Winter eignen sich besonders Holzschutzfarben und Holzschutzlasuren. In Kombination ergeben die Schutzmittel eine Schutzschicht auf dem Holz, welche das Material vor eindringender Feuchtigkeit bewahrt. Beim Kauf sollte allerdings auf die Zertifizierung mit einem RAL-Gütesiegel geachtet werden. Auf die Verwendung von Farben und Lasuren mit einem überhöhten Anteil an Schadstoffen wie Bindemitteln oder bestimmten Bioziden sollte gänzlich verzichtet werden. Fest steht jedoch: Holz im Winter unbehandelt zu lassen, setzt eine Spirale in Gang, an deren Ende die unwiederbringliche Zerstörung des Materials steht.

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