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Immobilien gelten seit eh und je als klassische und konservative Kapitalanlage, wenn es darum geht, beispielsweise die Zeit des Ruhestandes und des Alters finanziell abzusichern. Auch zum Hinterbliebenenschutz und zur Absicherung der Familie wird gerne in eine Immobilie investiert. Wird eine Immobilie später dann vererbt, so sind hier immer etliche Regeln zu beachten und einzuhalten. Offene Fragen können meist die zuständigen Nachlassgerichte beantworten, jedoch bietet auch das Internet Raum für das Abrufen von detaillierten Informationen. Das Onlineportal www.Erbrecht-heute.de beispielsweise, stellt aktuelle Informationen zur Verfügung, die umfassende Einblicke in die Materie der Immobilienerbschaft gewähren.

Der Ernstfall tritt ein – Was nun?

Grundsätzlich läuft eine Erbschaft jedoch nach immer gleichen Regeln ab. Wenn ein naher Angehöriger oder Verwandter stirbt, wird das Erbe in vielen Fällen über das vorab erstellte Testament geregelt. Liegt dieses dem Nachlassgericht nicht vor, so tritt die gesetzliche Erbfolge in Kraft. Hier ist genau festgelegt, welche Angehörigen in der Erbfolge an erster Stelle stehen und welche folgen. In vielen Fällen geht das Erbe auch an eine Erbengemeinschaft über, was den gesamten Sachverhalt des Erbes etwas komplizierter werden lässt. Ist der Erbe ermittelt und in diesem Fall die Immobilie übertragen worden, so ist es sinnvoll, zunächst einen Gutachter zu bestellen, der die Immobilie auf ihren Wert schätzt. Dies ist deshalb notwendig, da sich der Verkehrswert einer Immobilie im Laufe der Zeit ändert, was sich unter Umständen steuerlich deutlich bemerkbar machen kann. Im aktuellen Fall sollte der Wert des Hauses möglichst niedriger geschätzt werden, als es der Verkehrswert angibt.

Ist die Immobilie an eine Erbengemeinschaft gegangen und beansprucht einer dieser Erben das Wohnrecht in der Immobilie, so müssen die anderen Erben entsprechend ausgezahlt werden. Natürlich fällt auch beim Erbe einer Immobilie die Erbschaftssteuer an. Diese liegt derzeit bei Erbschaften bis zu einer Höhe von 512.000 Euro bei 29 Prozent. Ein Freibetrag in Höhe von 5.200 Euro darf hier jedoch abgezogen werden.

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