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Isolierfolien im Fachhandel

Isolierfolien im Fachhandel © gino73 – pixelio.de

Besitzer alter Fenster kennen das Problem: Ab November beginnen die Scheiben zu schwitzen und spätestens beim ersten Schneefall schmücken Eisblumen das Glas. Undichte Fenster verschlechtern das Wohnklima und treiben Heiz- und Energiekosten unnötig in die Höhe. Zwar lässt sich auf lange Sicht ein Fensterwechsel nicht umgehen, mittelfristig aber versprechen Isolierfolien Linderung.

Isolierfolien aus Kunststoff

Isolierfolien senken den Energiefluss nach außen und wirken so dem Kaltwandeffekt von Fensterglas entgegen. Unabhängige Tests bestätigen, dass sich der Wärmeverlust pro Scheibe durch die Anbringung von Isolierfolien um bis zu 25 Prozent reduzieren lässt.

Die Frost-Killer bestehen aus mehreren Schichten Polyester. Je nach Ausführung wird das Material tiefengefärbt, UV-beschichtet und mit Metallen bedampft. Anschließend folgen Laminierung sowie Klebe- und Oberflächenbeschichtung. Hier kommt üblicherweise ein kratzfester Überzug zum Einsatz, der die Lebensdauer der Folien erhöht und sie unempfindlich gegen Chemikalien wie Reinigungsmittel macht.

Isolierfolien sind transparent und lassen sich deshalb ohne Lichteinbußen auf Fensterscheiben aufbringen. Im Handel sind sie in zugeschnittener Form, als Meterware oder als praktische Aufkleber erhältlich.

Die Anbringung von Isolierfolien

Obwohl diverse Hersteller Hobbyhandwerkern müheloses Zuschneiden und Aufkleben versprechen, sollte man – nicht nur, um den geeigneten Folientyp zu finden, sondern um exakten Pass zu garantieren – doch den Fachmann zurate ziehen.

Der Fensterbauer legt die Polyesterschicht auf die gereinigte, feuchte Fensterscheibe. Dann wird sie ausgerichtet und angedrückt. Durch den nassen Untergrund kann die Folie verschoben und einige Male gelöst werden, bevor der Klebstoff voll haftet. Isolierfolien zieht man grundsätzlich an den Fensterinnenseiten auf. Allerdings sollte darauf geachtet werden, dass die Scheiben nicht bereits bei der Anbringung vereist sind, denn Temperaturen unter fünf Grad Celsius wirken der erwünschten Verbindung von Polyester und Glas entgegen.

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