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Kleisterpackungen

Kleister von Metylan für Vliestapeten - © Markus Röder by Flickr.com

Ohne Kleister geht es nicht! Jeder Maler oder Heimwerker braucht Kleister, um die neue Tapete an die Wand zu bekommen. Ob man nun mit einer Kleistermaschine tapeziert, oder ganz klassisch den Kleistereimer und einen Quast benutzt, man sollte sich auf jeden Fall den richtigen Tapetenkleister kaufen.

Welcher Kleister für welche Tapete?

Verschiedene Anbieter bieten Kleister an. Es gibt Universal Tapeten Kleister oder aber solche, deren Produkteigenschaften auf bestimmte Tapeten speziell abgestimmt sind. Für schwere Tapeten, wie Rauhfasertapeten, Vinyltapeten oder Prägetapeten gibt es spezielle Kleister. Ebenso gibt es für Vliestapeten das passende Produkt. Der Marktführer mit der größten Bandbreite an verschiedensten Kleistern ist Metylan von der Firma Henkel.
Neu auf dem Markt gibt es jetzt den ersten fertigen Metylan-Kleister. War es bis jetzt so, dass der Maler vor dem Tapezieren den Tapetenleim in einem Eimer mit Wasser unter starkem Rühren auflösen musste, so kann er jetzt wählen zwischen dem klassischen Kleisterpulver oder flüssigem Tapetenkleister. Das ‘Metylan Flüssig-Kleister-Konzentrat’ ist für alle Arten von Tapete geeignet und in nur zwei Minuten gebrauchsfertig. Es lässt sich für das Vorkleistern ebenso benutzen, wie für das eigentliche Einkleistern und funktioniert mit schweren Papiertapeten, geprägten Papiertapeten, Vinyltapeten, Tapeten mit glattem Vliesrücken, Raufaser und Glasgewebetapeten. Die Preise für Tapetenkleister reichen je nach Marke und Produkt von etwa 1,50 Euro bis circa 15 Euro pro Packung. Ein normaler Metylan-Kleister schlägt mit etwa 4,50 zu Buche und ist sowohl im Baumark als auch in verschiedenen Online-Shops zu bekommen.
Man kann Kleister auch selber machen, zum Beispiel aus Mehl, das man mit Wasser unter Rühren aufkocht. Allerdings ist dieser selbst hergestellte Kleister nicht für schwere Tapeten geeignet, sondern eher für das Basteln mit Papier. Beim Renovieren sollte man sich doch besser auf professionellen Tapetenkleister verlassen.

Kleister – so wird er richtig verwendet

Kleister anrühren ist ganz einfach. Man nimmt einen sauberen und ausreichend großen Eimer und füllt diesen mit normalem Leitungswasser. Dieses rührt man mit einem sauberen Rührstab und währenddessen wird das Kleister-Pulver dazugeschüttet. Je nach Anleitung auf der Packung muss dann noch eine Zeit lang gerührt werden, bis der Kleister die richtige Konsistenz hat. Einzig beim Metylan Flüssig-Kleister entfällt ein weiteres Rühren.
Oft bleibt nach dem Tapezieren etwas Tapetenleim übrig, und man fragt sich, wie man den Kleister entsorgen kann. In der Regel kann man die Reste, nachdem sie ausgehärtet sind, in kleinen Mengen zum Hausmüll geben. Nicht ausgehärteter Kleister gehört zur kommunalen Sammelstelle.

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