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Mahagoni Furnier ist eines der schönsten und bekanntesten Rothölzer hierzulande. Dennoch ist es sehr selten und entsprechend teuer. Um qualitativ hochwertiges Furnier zu erhalten, sollte es im Sägeverfahren gewonnen sein. Wer leichte Einbußen bei der Optik hinnehmen kann, greift auf das günstigere Messer- oder Schälfurnier zurück. Erfahren Sie mehr auf Bawi.de!

Mahagoni Furnier

Das Mahagoni Furnier wirkt edel und ist daher auch gern gesehen. © The Living Room by flickr.com

Die Herstellung von Mahagoni Furnier ist dem Umstand geschuldet, dass Holz eine nachwachsende Ressource ist, die aber ähnlich wie bei den Fischbeständen nicht zu stark ausgeschöpft werden darf. Furnier ist dabei eine ebenso ökologische wie sinnvolle Lösung. Zum einen gewährleistet es weiterhin eine hochwertige Optik für Möbelstücke und Laminat. Zum anderen werden die Kosten für den Endverbraucher gering gehalten. Seltene Bäume, etwa Nussbäume, können dadurch in ihrem Bestand geschont werden.

Welches Herstellungsverfahren für Mahagoni Furnier?

Mahagoni Furnier kann auf unterschiedliche Weise gewonnen werden. Dabei sind die gewünschte Qualität und die Nebenwirkung der Produktion entscheidend. Um die natürliche Optik von Mahagoni oder Nussbaumholz zu erhalten, ist das Sägeverfahren Ideal. Dieses älteste aller Verfahren zur Gewinnung von Furnier wurde bereits in der frühen Neuzeit angewendet. Es hat allerdings einen gravierenden Nachteil: der Verschnitt beträgt etwa 50-70 Prozent. Der hohe Materialverlust findet sich in den entsprechenden Preisen für dieses Furnier wieder.

Zwei moderne Verfahren zur Gewinnung von Furnier haben sich durchgesetzt. Das Messer- und das Schälverfahren. In beiden Varianten wird das Furnier dadurch gewonnen das unter Einfluss von Wasser oder Dampfbädern das Holz aufgeweicht wird. Dadurch lässt sich das Holz regelrecht schälen. Der Verlust bei diesen Verfahren ist minimal. Gegenüber dem Sägeverfahren leidet die Qualität des Holzes sehr stark und es kommt zu einer Abdunklung. Um natürliches helles Holz zu bekommen, ohne mit künstlichem Laminat nachhelfen zu müssen, ist der Kunde gezwungen, tief in die Tasche zu greifen.

Fakten um das Mahagoni Furnier

Das Mahagoni Furnier stammt ursprünglich von der Swientenia macrophylla aus den tropischen Wäldern Mittel- und Südamerikas. Der starke Export des Holzes hat zu einer Ausdünnung des Bestandes geführt und ist auch der Grund dafür, dass es heutzutage selten geworden ist.

Die Seltenheit von Hölzern kannten bereits die Ägypter. Weniger, weil sie einen Kahlschlag ihrer Wälder betrieben haben, sondern, weil sie einfach kaum Bäume hatten. Man hat nachweisen können, dass die Geschichte des Furniers bereits bei den Ägyptern begann und der Grund war derselbe, aus dem es heute wieder modern ist: die Knappheit der Ressource Holz.

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