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In jedem Raum, in dem wir uns aufhalten, sind wir von Wandputz umgeben. Dieser glättet das Mauerwerk, dient als Untergrund für Tapeten oder Fliesen und reguliert das Wohnklima. Mittlerweile lassen sich Wände als Alternative zu Tapeten auch strukturiert verputzen, was für eine außergewöhnliche und attraktive Optik sorgt.

Modern verputzen

Fertig verputzte Wände geben dem Raum ein eigenes Flair. © Rainer Sturm / pixelio.de

Solche dekorativen Innenputze für die charaktervolle Ausgestaltung von Innenräumen sind dabei längst kein Fall mehr für den professionellen Handwerker. Mit den richtigen Hilfsmitteln, die optimaler Weise aufeinander abgestimmt sind – wie es beispielsweise Rotband Putz ist – können auch Hobbyheimwerker ihre Wände selbst verputzen.

Vorbereitung des Untergrunds

Ganz egal für welche Art von Putz die Entscheidung fällt: In einem ersten Schritt muss grundsätzlich der Untergrund mit einer Putzgrundierung versehen werden. Bevor ein solcher Gipsputz aufgetragen wird, muss die Mauerfläche gut gereinigt und alle losen Teile, Fette und Öle von der Wand entfernt werden. Anschließend wird die Wand vorgenässt, ehe der Putz aufgetragen und glatt gezogen wird. Sobald der Gipsputz getrocknet ist, kann mit dem Auftragen von Streich-, Struktur- oder Dekorputz begonnen werden.

Putz im Wunschton einfärben

Putz ist von Natur aus hochdeckend und strahlend weiß. Wer mittels Putz Farbe in die eigenen vier Wände bringen möchte, kann auf hochkonzentrierte granulierte mineralische Farbpigmente zurückgreifen, mit denen sich die Traumfarbe selbst mischen lässt. Dabei sollte jedoch die Farbe der reinen Pigmente nicht in die Irre führen, denn erst fertig gemischt und getrocknet erhält der Putz die gewünschte Farbe. Über das Mischungsverhältnis kann die Farbintensität gesteuert werden. Wer sich dabei unsicher ist, sollte im Zweifelsfall an einer unauffälligen Stelle im Raum testen.

Einfach mit der Rolle auftragen

Der Auftrag von Putz mittels Kelle schreckt viele Heimwerker ab, doch es gibt gute Neuigkeiten: Der Umgang mit Kelle und Glättbrett muss längst nicht mehr mühsam erlernt werden, denn mittlerweile sind mit den sogenannten Rollputzen Produkte auf dem Markt, die mit Auftragsrollen an die Wand gebracht werden und damit den Einsatz von Kellen überflüssig machen. Solche Putze werden verarbeitungsfertig im Eimer geliefert. Die cremige Masse muss nur noch aufgerührt werden und kann dann einfach mit einer Rolle auf feste Untergründe aufgetragen werden. Selbst Tapeten lassen sich damit überrollen.

Strukturierte Grundierung mit Dekorputzen

Dekorputze sind in vielen Baumärkten mit verschiedenen Körnungen erhältlich. Diese bewirken eine strukturierte Grundierung, die das Ambiente beeinflusst. Als Grundregel gilt: Je gröber die Körnung, desto rustikaler das Erscheinungsbild. Edelputze mit ihrer feinen Körnung sind dagegen ausgezeichnet für das Schaffen freier Strukturen geeignet. Ob mit Pinsel, Japanspachtel, Quast oder Dekorwalze strukturiert – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Außergewöhnlich: Der Magnetputz

Wer auf eine ausgefallene Wandgestaltung steht, für den empfiehlt sich der Einsatz von Magnetputz, der aus einem Raum eine überdimensionale Pinnwand schafft. Der Feinputz wird verarbeitungsfertig angeliefert und enthält Metallsand, an der Spezialmagnethalter sicher haften. Damit lassen sich ohne Klebeband, Reißzwecken oder Nägel die unterschiedlichsten Dinge an die Wand bringen – vom Einkaufszettel bis zur Postkarte.

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