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Sinnvoll und lohnend: Die regelmäßige Möbelpflege

“Home, sweet home” summt der Volksmund und denkt dabei an das wohlige, heimische Gefühl, wenn nach einem anstrengenden Arbeitstag, aber auch im Anschluss an einen schönen Urlaub die eigene Wohnung wieder betreten wird. Ob entspannt auf dem Sofa, ob beschäftigt an Küchen- Arbeits- oder Esstisch, es geht wenig über ein ansprechend eingerichtetes, trautes Heim. Dies umso mehr, wenn der Innenausbau mit Holz erfolgte und das dortige Mobiliar sich von seiner besten Seite präsentiert. Mit Glanz und gutem Zustand weisen Holzmöbel nicht nur eine optische, sondern auch eine funktional wohltuende Facette auf.

Möbel richtig pflegen

Möbel pflegen mit Möbelpolitur und Co.

Speziell polierte Möbel, beispielsweise aus Mahagoni Furnier, bedürfen einer besonders stetigen Pflege, damit sie ihren herrlichen Glanz behalten. Dies maßgeblich deshalb, weil sich auf ihnen allzu gerne Schlieren absetzen, die den Blick für ihre Schönheit spürbar eintrüben. Dem kann mit einer Mischung aus Wasserstoffperoxid, Spiritus und Salmiakgeist abgeholfen werden, die vorsichtig auf dem betroffenen Tisch oder Schrank aufgetragen wird. Wer eine noch rustikalere Form der Reinigung wünscht, geht mit einer Mixtur aus Öl (z. B. Sonnenblumen-, Oliven- oder Distelöl) und Kartoffelmehl vor. Des Weiteren eignet sich Möbelöl schon aus der Natur der Sache ganz hervorragend, wenn aufgeraute Stellen auf dunkleren Möbeln wieder geglättet werden sollen.

Daneben stellt Mutter Natur noch weitere Instrumente zum Möbel pflegen zur Verfügung, die einem kommerziell vertriebenen Möbelöl in nichts nachstehen. Ein gut gangbarer Weg besteht insoweit z. B. darin, Apfelessig zur Reinigung zu verwenden. Dieses kraftvolle Naturerzeugnis ist ebenso gut geeignet wie eine selbst erstellte Mischung aus Olivenöl und einer Portion Salz. Dabei ist allerdings Vorsicht geboten, weil die Salzkörner unter Umständen eine kratzende Reibung verursachen können. Daher sollte stets mit einem sehr weichen Lappen zu Werke gegangen werden. Im Übrigen kann die Möbelpolitur aus dem Baumarkt oder sonstigen Bezugsquellen ebenfalls noch in ihrer Wirkung verstärkt werden, wenn eine natürliche Komponente ihm beitritt; die Zugabe von Essig optimiert die Pflegeleistungen eines handelsüblichen Produktes signifikant.

Ein spezielles Kapitel stellen ferner Möbel aus Leder dar. Nichtsdestotrotz kann auch hier der ein oder andere Zahn der Zeit gezogen und dem Verfall des Sessels oder der Couch vorgebeugt werden. Dies etwa dadurch, dass ein Lappen aus Wolle in Terpentin getaucht und anschließend über die Ledermöbel geführt wird. Flecken können ferner dadurch ausgemerzt werden, dass Wasser mit aufgelöstem Hirschhornsalz benutzt wird oder – mit großer Umsicht – feines Schmirgelpapier zum Einsatz kommt. Die Geschmeidigkeit des Leders wird verbessert und bewahrt, wenn es nach dem Reinigungsvorgang und dem Trocknen mit einer dünnen Schicht aus Leinöl eingerieben wird.

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