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Haus mit Photovoltaikfassade

Photovoltaikfassade: Schmuckvolles Kraftwerk an der Hauswand. © C. Nöhren - pixelio.de

Regenerative Energien stehen hoch im Kurs. Besonders in Deutschland fokussiert die Umweltpolitik langfristig eine gesteigerte Investition in alternative Energiegewinnung aus Wind- oder Wasserkraft. Auch Solartechnik – also die Energiegewinnung aus Sonnenlicht – gehört zu den regenerativen Energien. Als Solardach oder Solarfassade ist sie nicht nur wegen der Photovoltaik-Förderung vor allem für den Privatmann eine attraktive Methode zu ökologischer Strom- und Wärmegewinnung beizutragen. Die Förderung der Photovoltaik über die Einspeisevergütung macht diese auch für kühle Rechner interessant.

Photovoltaikfassade mit kristallinen oder dünnschichtigen Solarmodulen

An den Anblick der Photovoltaik-Anlage auf dem Dach haben wir uns bereits gewöhnt. Zahlreiche Familien entscheiden sich dafür, eine Solaranlage auf dem Haus- oder Garagendach installieren zu lassen. Doch es gibt noch eine weitere Möglichkeit, die Hausfläche effektiv zur Stromgenerierung zu nutzen. Die Solarfassade gewinnt sowohl am Neubau als auch bei der Altbausanierung mehr und mehr an Beliebtheit.
Anders als die Solaranlage auf dem Dach ist die Fassadenverkleidung aus Solarzellen in schmuckhaften Varianten und Variationen erhältlich. Die einzelnen Fassadenelemente fügen sich dekorativ in das Gesamtbild der Wandverkleidung ein und sorgen durch ihre kristalline Optik für einen interessanten Effekt. Doch nicht nur kristalline Solarmodule sind erhältlich, auch Dünnschichtmodule können an der Fassade angebracht werden. Die dünnschichtigen Solarzellen werden mit weniger Silizium hergestellt und sind deshalb wesentlich umweltverträglicher als kristalline Module.

Photovoltaikfassade ist besonders effektiv mit südlicher Ausrichtung

Entscheidend ist auch bei der Solaranlage an der Hauswand der Ausrichtungswinkel. Idealerweise sollte die Fassade 35° gegen die Horizontale geneigt sein. Doch auch bei Abweichungen ist die Solaranlage verhältnismäßig ertragreich. Ein weiterer Einflussfaktor auf den Ertrag der Anlage ist die Himmelsrichtung, in die die Solarmodule ausgerichtet werden. Am effektivsten ist natürlich die Ausrichtung zur Südseite, weil das die Seite mit der intensivsten Sonneneinstrahlung ist. Allerdings ist darauf zu achten, dass sich einzelne Gebäudeteile nicht gegenseitig verschatten, da dies den Ertrag wiederum mindert.

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