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Rosen

Rosen: Beliebte Gartenpflanzen - © Rolf Handke by pixelio.de

Wie ihr Name schon vermuten lässt, zählen Rosen zur Familie der Rosengewächse, im Fachjargon auch ‘rosaceae’ genannt. Den meisten Rosengewächsen ist die wechselständige Anordnung und die Fiederung oder Fingerung der Blätter gemein.

Die Gattung Rose verfügt über Stacheln. Im botanischen Sinne sind diese abzugrenzen von Dornen. Bei der Rose sitzen die Stacheln am Stamm, an den Zweigen und den Ästen. Sie schützen die Pflanze vor Fraßfeinden und helfen beim Emporranken. Wer Rosen pflanzt oder zurückschneidet, sollte deshalb immer an stachelfeste Gartenhandschuhe denken.

Ein weiteres Merkmal der Rosen ist die Frucht, die sich Hagebutte nennt. Sie entsteht nur dann aus dem Samen, der in der Blüte liegt, wenn diese nicht vorher abgeschnitten werden. Das entkernte Fruchtfleisch der Hagebutte lässt sich verzehren. In Form von Tees oder Marmeladen ist die Hagebutte aber besonders bekömmlich. Sie enthält sehr viel Vitamin C und Zucker, sowie wichtige Mineralstoffe.

Zur Gattung der Rosen gehören viele Arten. Neben Wildformen, wie der Hunds-, Alpen- oder Apfelrose, schmücken die unterschiedlichsten Ziersorten unsere Gärten.

Englische Rosen

Die englischen Rosen wurden durch die Kreuzung einer alten und einer modernen Art gezüchtet.
Sie blüht in den unterschiedlichsten zarten Farbtönen, sehr üppig und mehrere Male in der Saison. Die englische Rose verströmt einen sehr angenehmen Duft.
Sie ist besonders pflegeleicht, da sie resistent ist gegenüber Krankheiten und einen starken, robusten Wuchs aufweist.

Edelrosen

Diese Rosenart blüht ebenfalls in wunderschönen vollen Blüten. Voraussetzung dafür ist allerdings die intensive Pflege, die gekonnt sein will. Besonders das Schneiden ist bei Edelrosen wichtig und muss korrekt ausgeführt werden. Das heißt, dass man die Triebe zwischen Frühjahr und Winter auf circa 35 Zentimeter zurückschneiden und erfrorene oder abgestorbene Äste entfernen muss. Geschnitten wird über dem sogenannten ‘Auge’.

Strauchrosen

Viele Strauchrosensorten werden sehr ausladend. Man sollte ihnen deshalb den nötigen Platz bieten, der im besten Falle luftig und sonnig ist. Es ist also ratsam, Strauchrosen möglichst nicht unter großen Bäumen zu pflanzen.
Sollen die Strauchrosen öfter als einmal in der Saison blühen, dann empfiehlt es sich, den entsprechenden Rosendünger zu verwenden. Nur einmalig blühende Strauchrosen sind pflegeleichter. Man muss hier ausschließlich die toten Triebe abschneiden.

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