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Schornsteinbau

Schornsteinbau: Alte Schornsteine bedürfen oft einer Schornsteinsanierung. © Rolf Handke - pixelio.de

Für den Nachwuchs muss der Schornstein immer besonders groß sein – denn schließlich muss der dicke Weihnachtsmann da auch durchpassen. Schornsteine sind aber heutzutage gar keine rechteckigen Mauerschächte mehr, sondern bestehen aus Rohren, die beim Schornsteinbau mit einer Schornsteinverkleidung versehen werden. Diese gibt dem Schornstein seine typische Form und schützt ihn außerdem vor äußeren Einflüssen.

Schornsteinbau ist DIN genormt

Genauso wie der Weihnachtsmann – wenn man den Kleinen denn diese Illusion nicht nehmen möchte –, klettern auch Kaminkehrer und Schornsteinfeger bei Wartungs- und Reparaturarbeiten nicht mehr direkt in den Schornstein. Die Schornsteinverkleidung kann an bestimmten Stellen abgelöst werden und der Arbeiter kann von außen auf den Schornstein zugreifen. Bevor jedoch Wartung und Reparatur nötig werden, muss der Schornstein gebaut werden und beim Schornsteinbau muss einiges beachtet werden. Der Hauseigentümer muss sich beispielsweise im Klaren darüber sein, für welche Zwecke er den Schornstein braucht. Möchte er mehrere Öfen an den Abzug anschließen, muss der Schornstein auf ein entsprechendes Mehr an abzuführenden Gasen ausgelegt werden. Unterschiedliche Kamine brauchen auch unterschiedliche Schornsteine – je nach Gasmenge, die abzutransportieren ist. Welche Maße ein Schornstein für den Abtransport welcher Menge an Abgas haben muss, geht aus den Schornsteinbau-Vorschriften hervor. Der Schornsteinbauer muss sich beim Anbringen des Schornsteins genau an die Vorgaben durch die DIN-Norm halten.

Schornsteinbau und Schornsteinsanierung

Bei der Innenverkleidung des Schornsteins muss dieser ausreichend vor Versottung geschützt werden. Versottung entsteht durch die Kondensation der Abgase im Schornstein und führt zur Durchnässung des Mauerwerks. Wenn der Schornsteinbau schon so lange zurückliegt, dass der Schornsteine nicht mehr den aktuellen DIN-Vorschriften genügt oder der Rauchfang von Versottung betroffen ist, muss der Schornstein saniert werden.
Auch wenn Sie keine Probleme mit Ihrem Schornstein haben, lohnt es sich im Zuge der Altbausanierung oder Verbesserung der Dachdämmung, den Dachdecker auch gleich einmal über den Schornstein schauen zu lassen. Denn nur dieser hat einen Überblick über die Vorschriften zum Schornsteinbau und erkennt frühe Anzeichen von Versottung oder anderen Defekten. Die Wartung des Schornsteins im Zuge anderer Arbeiten erspart Ihnen auch die zusätzlichen Kosten des Schornsteinbauers, den Sie bei akuten Problemen mit dem Schornstein konsultieren müssten.

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