RSS:Artikel

Du bist hier: Startseite » Autowerkstatt » Sehen und gesehen werden

Sehen und gesehen werden

Sehen und gesehen werden - © Thomas Siepmann by Pixelio

Leider ist der Sommer nicht so sonnig und damit so hell wie gewohnt und auch jetzt im eigentlichen Hochsommer gibt es dunkle Morgen und Nachmittage. Selbst mitten am Tag sorgen dunkle Wolken, Regen und insgesamt trübes Wetter, das bei recht hohen Temperaturen und hoher Luftfeuchtigkeit sogar nebelig sein kann, für schlechte Lichtverhältnisse auf der Straße. Verkehrsteilnehmer sollten daher möglichst nicht ohne Licht unterwegs sein.

Taglicht am Auto

In vielen europäischen Ländern fahren die Autofahrer mit Taglicht, etwa in Skandinavien, wo der Winter naturgegeben etwas länger dauert, aber auch in Frankreich oder Spanien. In Deutschland ist es seit einigen Jahren empfohlen und erlaubt und viele neure Autos nehmen dem Autofahrer die Entscheidung ab und schalten die Beleuchtung automatisch ein sobald Helligkeitssensoren registrieren, dass ein Mindestmaß an Licht fehlt. Der Trugschluss ist bei Autofahrern, die ihr Licht manuell einschalten müssen, dass sie meist darauf achten ob sie genug sehen können. Da sich das menschliche Auge aber schnell an Dunkelheit gewöhnt, kann der Eindruck täuschen. So denkt man vielleicht man könne noch alles bestens erkennen, es sei daher hell genug und damit nicht notwendig das Licht einzuschalten. Vielleicht entsteht der Eindruck alles bestens sehen zu können auch dadurch, dass alle anderen Autos beleuchtet sind. Erst wenn man ein Auto zwischen den anderen Verkehrsteilnehmern sieht, das ebenfalls kein Licht eingeschaltet hat, bemerkt man, dass dieses viel schlechter zu erkennen ist. Um zu kontrollieren ob das Einschalten der Beleuchtung notwendig ist oder nicht sollte man also nicht gucken ob man etwas sieht, sondern ob man die anderen Fahrzeuge gut sehen kann. Im Zweifel lieber einmal zu viel als zu wenig das Licht einschalten, denn der Verbrauch wird sich dadurch nur absolut unwesentlich verändern. Als Sonderfall kann die Autobahn gelten. Hier sollte man für eine bessere Sichtbarkeit grundsätzlich mit Abblendlicht unterwegs sein.

Vor der dunklen Jahreszeit

An den verregneten Sommer wird sich schon bald der Herbst anschließen und dann ist es garantiert bald wieder früh dunkel und die regnerisch-nebeligen Tage werden mehr. Auotmobilclubs und -verbände empfehlen um diese Jahreszeit herum immer den Licht-Check. Dazu gehört ein einfacher Funktionstest aller Lichter und Lampen. Testen kann man das ganz einfach mit Hilfe oder zur Not alleine. Dazu sollte man nacheinander Abblendlicht, Fernlicht und Standlicht einschalten und einmal rundum die Lampen kontrollieren. Leuchten sie hell und überall gleich stark? Eine stärker leuchtende Birne kann ein Anzeichen für ein baldiges Durchbrennen oder einen defekten Kontakt an einer anderen Birne sein, die dadurch nur weniger Strom kriegt als die anderen. Auch die Gläser der Beleuchtung sollte man auf Sprünge und Risse überprüfen, denn das kann die Wirkung des Lichts beeinträchtigen. Nach der Außenbeleuchtung sollte man auch kontrollieren ob im Auto alle Lichter funktionieren. Die Beleuchtung des Armaturenbretts ist an dunklen Tagen genauso wichtig wie die Innenraumbeleuchtung, falls man liegenbleibt und beispielsweise etwas im Wagen suchen muss. So ist man, zumindest in Sachen Auto, auf noch mehr dunkle Tage gut vorbereitet.

Kommentar abgeben

© 2011 Bawi.de · RSS:ArtikelKommentare