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Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung

Wenn es zu einer vorübergehenden Arbeitsunfähigkeit kommt, sind Selbsständige mit einer PKV gut versorgt © Thorben Wengert pixelio.de

Als Selbständiger haben Sie grundsätzlich die Wahl, sich gesetzlich oder privat zu versichern. Häufig kann aus finanziellen Gründen die private Krankenversicherung die bessere Alternative sein, doch dies ist auch abhängig von Ihrer familiären Situation und Ihrem Gesundheitszustand. In jedem Fall ist eine sorgfältige Beratung durch einen erfahrenen Versicherungsmakler aufgrund der komplexen Materie zu empfehlen, wenn die Entscheidung für oder gegen die private Krankenversicherung ansteht. Gleiches gilt, wenn Sie Ihren Versicherer wechseln möchten.

Worauf müssen Selbständige achten?

Zunächst sind Ihre persönlichen Anforderungen an Ihren Versicherungsschutz von großer Bedeutung. Wünschen Sie lediglich eine kostengünstige Grundabsicherung, oder soll es ein hochwertiger Premiumschutz sein? Welche Leistungen benötigen Sie im Fall eines Krankenhausaufenthalts? Wie hoch darf die Selbstbeteiligung sein? Sind hohe Kostenerstattungen im Zahnbereich erforderlich?

Auf der Basis Ihrer Wünsche kann ein Versicherungsmakler einen fundierten Vergleich der infrage kommenden Gesellschaften und ihrer Tarife erstellen. Er wird dabei die Annahmerichtlinien der Gesellschaften beachten, denn nicht jeder Versicherer akzeptiert Selbstständige aus allen Branchen. Liegen gesundheitliche Probleme oder Risikofaktoren vor, spielen auch sie bei der Antragsannahme eine Rolle.

Ein solider Vergleich wird die Gesellschaft identifizieren, die einen passenden Tarif zu einem vertretbaren Preis anbietet. Dieser Tarif sollte um ein Krankentagegeld ergänzt werden, das gezahlt wird, wenn Sie längere Zeit arbeitsunfähig sind. Bei Arbeitnehmern greift die Lohnfortzahlung des Arbeitgebers im Krankheitsfall bis zum 42. Tag der Krankschreibung, danach beginnt die Zahlung des Krankengeldes durch die Krankenkasse. Diesen Schutz benötigen auch Sie als Selbständiger, wobei die Krankengeldzahlung nicht erst nach einer sechswöchigen Krankheitsphase beginnen sollte, sondern so früh wie nötig.

Weitere Informationen zur Krankenversicherung für Selbstständige.

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