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Tapete mit Vogelmotiv

Tapezieren geht ganz leicht - © Hotel Domspitzen Köln

Raumdesign ist immer wieder starken Trends ausgesetzt. Neben der zeitlosen, aber etwas langweiligen Rauhfasertapete, die meist – und vor allem in Mietwohnungen – nur schlicht weiß gestrichen wird, gibt es aber eine Vielzahl von Tapeten, die die Raumwirkung beeinflussen können. Deshalb folgt man heutzutage gerne den Trends und tapeziert die Wohnung öfter mal wieder neu. Ob nun Vliestapete, Raufasertapete, Fototapete, Vinyltapete, Papier- oder Seidentapete, Glasfasertapete oder flüssige Tapete, ob Retro Tapeten, Designer Tapeten, Kinder- oder Küchentapeten, Streifentapeten oder Blumentapeten – tapezieren ist nicht schwer.

Tapezieren leicht gemacht

Hat man die richtige Tapetenart und das passende Muster gefunden, kann es losgehen. Vorher sollte man die Räume, die man tapezieren will genau vermessen, damit man weiß, wie viel Tapetenrollen und wie viel Kleister man benötigt. Wenn man tapezieren will, muss man eine kleine Grundausrüstung haben, oder sich leihen. Dazu gehören ein Tapeziertisch, Leimeimer oder Leimmaschine, Leiter, Zollstock, Wasserwaage, Bleistift, Quast für den Leim und eine Bürste zum Glattstreichen der Tapetenbahnen. Wichtig ist, die Hinweise auf der Tapetenrolle zu beachten. Nicht jede Tapetenart wird eingekleistert. Bei manchen wird nur die Wand mit Leim bestrichen und die trockene Tapete dann aufgebracht. Bei dickeren, schweren Tapeten wiederum muss der Leim auf den vorbereiteten Bahnen sogar einige Minuten einziehen, bevor es losgeht.

Gearbeitet wird immer auf einer sauberen Fläche, was bedeutet, dass die alte Tapete vorher gründlich entfernt werden muss. Auf der sauberen Wand fängt man dann mit einer Bahn, möglichst an einer Ecke an. Diese muss mit viel Sorgfalt gerade angebracht werden, damit die folgenden Bahnen ebenso gerade angesetzt werden können. Luft- und Kleisterblasen werden mit einer sauberen Bürste zur Seite hin ausgebürstet. Tapeziert man mit Mustertapete, muss man mit Verschnitt rechnen, da die Muster immer passgenau angesetzt werden müssen, wenn das Ergebnis am Ende optisch zufriedenstellend sein soll.

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