RSS:Artikel

Du bist hier: Startseite » Fliesenleger » Terrassenplatten – Schmuck des Außenbereichs

Terrasse mit Gartenteich und Garten

Terrassenplatten beeinflussen die Wirkung von Garten und Haus © chryvette - pixelio.de

Des Deutschen liebster Urlaubsort ist die heimische Terrasse. Aus diesem Grund werden in den Außenbereich so viel Planung und Mühe gesteckt wie sonst nur in Pflege und Erhalt des Familien-PKWs. Dies ist besonders bei der Auswahl der Terrassenplatten sinnvoll – schließlich fungieren Sie nicht nur als optische und funktionale Verlängerung des Wohnraums, sondern sind Wind und Wetter so stark ausgesetzt wie kaum ein anderer Baustoff. Unsachgemäßer Einbau oder ungeeignetes Material führen häufig dazu, dass Fliesen durch Frost gesprengt werden, verwittern und vergrünen. Deshalb sollte man sich bei Unsicherheiten stets an den erfahrenen Fliesen-Fachmann wenden.

Terrassenplatten-Varianten

Die meisten Hausbesitzer entscheiden sich aus gutem Grund für Feinsteinzeug. Die entsprechenden Fliesen sind nicht nur äußerst robust und witterungsbeständig, sondern auch in unzähligen Formaten und Farbnuancen zu haben. Großformatig verlegt schaffen sie eine ruhige, puristische Grundlage für üppige Terrassenbepflanzung. Als schmale Fliesenbordüre oder Kleinmosaik faszinieren sie das Betrachterauge.

Wer es eher rustikal und in südländischem Stil mag, wird sich über grob gehauene, strukturreiche und polygonale Terrassenplatten aus Naturstein freuen. Sie bieten von Travertin bis Schiefer zahlreiche interessante Farbspiele und lassen sich mit verschiedene Gartenmöbeln und Dekorationselementen kombinieren. Sie sind ab circa 30 Euro pro Platte (in der Regel 40 mal 40 Zentimeter) im Online- sowie im Fliesen-Fachhandel zu erwerben. Eine etwas günstigere Variante stellen Naturstein-Imitationen aus Beton dar. Sie lassen sich mit bloßem Auge mittlerweile kaum noch von ihren Vorbildern unterscheiden, bedürfen aber weit weniger Pflege. Wenn Sie nicht nur die Terasse sondern Ihren gesamten Garten in “steinernem Gewand” erscheinen lassen möchten, bietet sich des Weiteren die Möglichkeit einen Kies Garten anzulegen. Was es dabei zu beachten gilt können Sie auf www.garten-freunde.com nachlesen.

Terrassenplatten-Verlegung und Terrassenplatten-Verlegemuster

Beim Terrassenplatten-Verlegen wird üblicherweise ein frisches Kiesbett angelegt, welches die Fliesen beherbergt. Als Fugenmittel dient Silber- oder Quarzsand. Bei der „losen“ Variante kann auf ein Bindemittel verzichtet werden, da die Terrassenplatten durch sogenannte „Stelzlager“ miteinander verbunden sind. Sie liegen zwischen Splitt und Bodenbelag und schützen die Fliesen zuverlässig vor Frost, Stauwasser und Vergrünung.

Bei der Wahl des Verlegemusters sollte man besser eine Bauzeichnung anfertigen, da es gerade Hobbyhandwerkern häufig an der nötigen Übung fehlt. Sie halten sich allzu oft an Kleinigkeiten auf und vergessen darüber das „Gesamtbild“. Ob der einfache Kreuzfugenverband, diagonale oder symmetrische Verlegung – hier kommt es gleichermaßen auf den Geschmack des Eigentümers und die Beschaffenheit des Terrassenplatzes an. Eine Renaissance hat in den vergangenen Jahren der komplexe „römische Verband“ erlebt. Vier verschiedene Terrassenplatten-Maße sorgen für Abwechslung und eine differenzierte Optik im Außenbereich. Hier sollte man sich allerdings unbedingt an den Fachmann wenden, um optimale Passform garantieren zu können.

Kommentar abgeben

© 2011 Bawi.de · RSS:ArtikelKommentare