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Du bist hier: Startseite » Gerüstbau » Wachsamkeit ist ergänzend zur optimalen Ausrüstung der beste Schutz

Um den Schutz bei der Arbeit kann man sich nicht früh genug kümmern. Es gibt einerseits zwar einige Institutionen, die sich quasi von Beruf oder aufgrund Ihrer Aufgabe darum kümmern, dennoch ist der optimale Schutz Ihrer Gesundheit am besten durch Sie selbst in Zusammenarbeit mit dem Arbeitgeber möglich. Arbeitsschutz geht alle etwas an! Nicht umsonst liegt ein Schwerpunkt der derzeitigen Arbeit in der EU auch in der Verbesserung der Gesundheitsbedingungen der Arbeitnehmer. Die folgenden beiden Kapitel können erste Informationen liefern.

1) Persönliche Schutzausrüstung – kann Zehen retten

Im ersten Moment denkt man fast ausschließlich an Bauarbeiter oder Kranführer, die mit schwersten und unhandlichen Teilen hantieren. Doch am Industriearbeitsplatz gibt es die persönliche Schutzausrüstung je nach Aufgabe. Deshalb sollten Sie Hinweisschilder z. B. am Zugang zu einer Lagerhalle oder einem Werk durchaus ernst nehmen – für Ihre eigene Gesundheit. Die bekanntesten Beispiele für eine persönliche Schutzausrüstung sind:

Sicherheitsschuhe: Mit verstärkter Fußspitze zum Schutz vor herunterfallenden Gegenständen
Gehörschutz: Damit Sie auch nach Monaten und Jahren gut hören
Schnittfeste Arbeitskleidung: Für alle Arbeiten z. B. mit Sägen oder scharfem Werkzeug
Brillen bzw. Handschuhe: Beim Umschütten von Chemikalien
Denn gerade beim engagierten Arbeiten kann es hin und wieder mal zu kleinen Ausrutschern kommen. Damit diese nicht zu kleinen oder großen Verletzungen führen, ist das Tragen der persönlichen Schutzausrüstung nicht nur notwendig, sondern im Rahmen der Arbeitssicherheit auch Pflicht.

2) Die Produktinformationen gelten auch für gewerbliche Anwender

Insbesondere bei vielen Chemieherstellern und auch Lieferanten von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind die sog. Sicherheitsdaten-Informationen manchmal ein ungeliebtes Thema. So kennt man ja seine Produkte oftmals schon seit Jahren und fragt sich, warum denn maximale Lagermengen und Hinweise wie “ätzend” oder “nicht auf die Haut bringen” notwendig seien. Doch diese Informationen sind in der Tat wichtig, weil bei vielen Kundenunternehmen auch neue Mitarbeiter oder Auszubildende erstmals mit diesen Stoffen umgehen. Und hier sind klare, vereinheitlichte Symbole sowie die Beschreibung notwendig. Damit lassen sich nicht nur Gesundheitsschäden vermeiden, sondern auch Ausfallzeiten minimieren.

Der Gesundheitsschutz der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer geht aber noch viel weiter: Der Arbeitgeber überweist monatlich einen vom Bruttolohn der Belegschaft abhängigen Beitrag an die jeweilige Berufsgenossenschaft. Die berät dann sowohl Firmen, als auch Arbeitnehmer im Rahmen von Betriebsbegehungen über die bestmögliche Arbeitssicherheit. Die Berufsgenossenschaft ist also Partner, nicht Kontrolleur der Unternehmen.

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