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Die Energieeinsparverordnung 2009 zeigt vielen Eigenheimbesitzern ihre Grenzen auf. Die darin festgelegten Grenzen für den Energieausstoß bei Wohngebäuden führen dazu, dass viele Hausbesitzer intensiv über Möglichkeiten der Energieeinsparung nachdenken müssen. Dabei sollte jedoch nicht nur die Effizienz der Heizungs- oder Klimaanlage in Augenschein genommen werden. Auch Fenster, Türen, das Dach und die Außenwände müssten betrachtet werden. Dabei können Eigenheimbesitzer auch auf die fachliche Unterstützung von Fachverbänden, Innungen und Maler hoffen.

Informationen zum Wärmedämmverbundsystem

Auf diversen Internetforen werden die Vor- und Nachteile von einem Wärmedämmverbundsystem (WDVS), einem Wärmedämmputz oder einer Innenraumdämmung diskutiert.

Wärmedämmverbundsystem wird an der Außenfassade angebracht

Wärmedämmverbundsystem wird an der Außenfassade angebracht - © Rainer Sturm by pixelio.de

Besonders das WDVS wird hierbei häufig als effektive, allerdings auch kostenintensive Methode genannt, um Energie einsparen zu können. Bei einem Wärmedämmverbundsystem handelt es sich um Wärmedämmplatten, die von Außen an die Hausfassade gedübelt oder geklebt wird. Danach kann die Oberfläche beispielsweise verputzt oder verklinkert werden. Als Dämmmaterial eigenen sich verschiedene Stoffe. Beim Wärmedämmverbundsystem wird grundsätzlich zwischen synthetisch anorganischen, synthetisch organischen und natürlichen Dämmmaterialien unterschieden. Dabei kommen in der Praxis meist Polystyrol und Mineralwolle zum Einsatz. Aber auch Kork, Holzfaser oder Hanf werden als Dämmstoff im Wärmedämmverbundsystem verwendet.

Wer sich mit dem Thema auseinandersetzen muss, sollte sich die fachkundige Meinung von unterschiedlichen Fachbetrieben, Experten oder qualifizierten Malern einholen. Besonders Internetforen eigenen sich hervorragend, da hier auch Erfahrungen anderer Bauherren hinzugezogen werden können. Auch unabhängige Verbände, wie der Fachverband Wärmedämm-Verbundsysteme e.V. bieten kostenfreie Serviceleistungen an, bei denen man sich rund um das Thema beraten lassen kann. Als wichtige Tools erweisen sich hierbei der aktuelle Heizatlas sowie der Energiekompass.

Auch ein Blick auf die Förderprogramme von Bund und Ländern lohnt sich häufig, da hier durchaus staatliche Unterstützung beantragt werden kann, wenn das Eigenheim mit einem Wärmedämmverbundsystem versehen wird. Auch bei Neubaumaßnahmen lohnt sich die bautechnische Montage einer Fassadendämmung. Zu empfehlen ist allerdings der Dämmstoffe Vergleich und der Blick auf die Relevanz der Dampfbremse, um auf lange Sicht gesehen die beste Dämmung zu erhalten.

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